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Hotel da Giovanna

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Das Umland

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DAS KLOSTER "SANTUARIO DELLA VERNA"
"Non est in toto sanctior orbe mons", Es gibt keinen heiligeren Berg auf der ganzen Welt.
Mit diesen Worten, die auf dem Rahmen des alten Eingangsportals zum Kloster angebracht sind, begrüßt La Verna den Besucher.
Das Kloster La Verna liegt auf einem Felsen aus Macigno-Sandstein, der aus einer geologischen Meeresformation entstand, die vor etwa 15 Millionen Jahren vom Ligurischen Meer an diesen Ort verschoben wurde. Es handelt sich um ein für den katholischen Glauben sehr wichtiges religiöses Zentrum, und es wird erzählt, dass der Heilige Franz von Assisi im September 1224 hier auf dem Felsen die Stigmata empfing. Läuft man in der Stille den Korridor entlang, der zur Stigmata-Kapelle führt, und wenn man dabei die von Boccio Maria Bocci als Fresken gestalteten Stationen des intensiven Heiligenlebens betrachtet, versteht man, weshalb La Verna als heiligster Berg der Welt angesehen wird.
Die Geschichte dieses Berges begann im Jahre 1213, als Franziskus in der Burg von San Leo den Grafen von Chiusi, Orlando Cataniche, traf, der dem ihm den Berg La Verna anbot. Franziskus nahm dieses Angebot an, und stieg im folgenden Jahr zusammen mit einigen Gefährten zum ersten Mal auf den Berg. Im Folgenden wurde der Ort zu einer der Einsiedeleien, in der der Heilige längere Zeit zurückgezogen lebte.

Der Besuch von La Verna


Wenn man die anstrengende, alte Straße von Chiusi aus hinaufgeht, kann man die Eindrücke des Dichters Dino Campana noch einmal erleben, und sehr tief die Bedeutung des Klosters Santuario della Verna erfahren (als Alternative ist die Anfahrt mit dem Auto möglich). Heute ist La Verna ein bedeutender Denkmalskomplex aus Kapellen, die neben der Basilika liegen. Man kann die wichtigsten Orte besichtigen, an denen der Heilige Franz lebte und betete, wie "il letto", einen eindrucksvollen spitzen Felsen, und einen immensen, an drei Seiten abgetrennten Felsen: vom Abgrund aus geht der Blick ins Tal des Casentino und bis zu der Bergkette des Pratomagno.
Das Kloster ist auch ein kultureller Ort, an dem man Kunstwerke bewundern kann: die "Robbiane", glasierte Terrakotten des Künstlers Andrea Della Robbia, die vor wenigen Jahren restauriert wurden; das Museum verfügt über Säle aus dem 15. Jahrhundert, in denen Chorbücher mit Miniaturen aus dem 15. Jahrhundert, liturgische Geräte, antike Apothekengegenstände, Drogerieinstrumente und der enorme gemeinsame Feuerabzug des Klosters gezeigt werden.

CASENTINO


Das Casentino befindet sich in den Bergen des Appennino Tosco-Romagnolo, im oberen Teil des Arnotals, und besitzt eine Fläche von ca. 700 Quadratkilometern. Es ist eine Naturoase, die von dichten Wäldern und rauen Bergen umgeben ist und geschützt wird; das Casentino wurde seit antiker Zeit als eine wertvolle Erde angesehen, und daher Austragungsort von anhaltenden Feudalstreitigkeiten zwischen Florenz und Arezzo, die auch von Dante erwähnt werden. Heute schließt das Tal Orte mit einer langen und spirituellen Geschichte ein: Zeugnisse dafür sind die wunderschönen Burgen, Pfarrkirchen, Klöster und Einsiedeleien, welche die Gegend kennzeichnen.


Orte zur Besichtigung:


Kirchen und Klöster
Kloster "Santuario della Verna" (Chiusi della Verna)
Das Kloster von Camaldoli (Poppi)
Basilika und Kloster von Santa Maria del Sasso (Bibbiena)
Kloster San Giovanni Evangelista (Pratovecchio)
Burgen
Poppi
Romena (Pratovecchio)
Porciano (Stia)

Pfarrkirche und Abteien
Pieve di Santa Maria Assunta (Montemignaio), 11. Jh.
Pieve di San Pietro a Romena (Pratovecchio), 11. Jh.
Pieve di Santa Maria Assunta (Stia), 11. Jh.
Badia di San Fedele (Poppi), Ende des 10. Jhs.
Pieve di Santa Maria Assunta (Badia Prataglia), 10. Jh.
Pieve a Socana (Castel Focognano)

Das toskanische Tal des Tibers (Valtiberina) mit seinen mittelalterlichen Orten:

Anghiari
San Sepolcro
Monterchi
Caprese Michelangeloa.